Der erste Monat: Die Rocky Mountains
Zusammen mit Luis, Luca und Lena war ich über 2 Monate im Sommer 2026 im Westen Kanadas unterwegs. In einem gemieteten Camper und mit einer riesigen Menge an fotografischem Equipment waren wir zuerst von Vancouver aus in die Rocky Mountains unterwegs. Für diesen Abschnitt hatten wir uns einen Monat Zeit genommen. Besonders Jasper mit seinen großen angebrannten Flächen hatte uns tief beeindruckt, aber auch nachdenklich gemacht. Waldbrände, prinzipiell in kleinem Ausmaß natürlich in diesen Regionen, werden seit Jahrzehnten immer größer und massiver und sorgen für massive Schäden und einen gigantischen CO2 Ausstoß. Wir haben versucht, die Landschaft und ihre Bewohner möglichst gut einzufangen. Die folgenden Bilder sind dort entstanden.
Der zweite Monat: Vancouver Island
Nach einer intensiven Zeit in den Bergen, machten wir uns auf Richtung Pazifikküste. Für Vancouver Island hatten wir den gesamten zweiten Monat eingeplant, da wir im Vorhinein so viel positives über die größte Pazifikinsel Nordamerikas gehört hatten. Und auch der Zeitpunkt war nicht zufällig gewählt: Wir wollten unbedingt Wale und Delfine sehen, aber ganz besonders wichtig war es uns, die Lachswanderung zu erleben. Monatelang war ich schon ganz aufgeregt und voller Vorfreude an diesem Ort gleich zwei Träume verwirklichen zu können: Großen Meeressäugern und Bären in ihrem natürlichen Lebensraum zu begegnen. Deswegen hatten wir uns vorgenommen, die gesamte Insel, soweit möglich, zu erkunden. Zuerst machten wir uns auf in den Norden, nach Port Hardy. Hier konnten wir tatsächlich Buckelwale, Schweinswale, Orcas und andere Delfinarten beobachten. Unglaublich! Anschließend ging es in den Osten, den Westen und Süden der Insel. Und plötzlich tauchten überall Schwarzbären auf. Die Lachswanderung nahm Fahrt auf und Bären tummelten sich überall an den Flüssen. Zu dieser Jahreszeit zusätzlich noch die Küstenregenwälder zu erleben, war ein weiteres Highlight. Für mich war das unglaublich beeindruckend und bewegend. Vancouver Island hat es auf jeden Fall tief in mein Herz geschafft. Dieser Ort hat mich wirklich positiv geprägt und wird mich vermutlich so schnell auch nicht mehr loslassen. Wie das ganze durch die Kamera aussah, zeigen die anschließenden Bilder.